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WECHSELRICHTER

 So finden Sie Ihren Wechselrichter


Berechnung der Ausgangsleistung
Um zu ermitteln, welches Wechselrichter-Modell Sie brauchen, müssen Sie einfach die Leistungen (W oder VA) Ihrer
benötigten Verbraucher addieren. Hierbei sollten Sie jedoch darauf achten, dass gewisse Verbraucher wegen ihres
erhöhten Anlaufstroms größere Leistungsreserven (5- bis 10-fach) fordern. Sollten Sie sich nicht sicher sein, welcher
Wechselrichter für Sie der passende ist, sprechen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie
bei der Auswahl des richtigen Wechselrichters und Zubehörs.



  Multimedia-Geräte/Kleinverbraucher (bis 300 W)
z.B. Mobiltelefon, Laptop, Fernseher, Radio, Ladegeräte
 
  Elektrogeräte/Werkzeuge (bis 500 W)
z.B. Stichsäge, Handrührer, Heckenschere, Stabmixer
 
  Elektrogeräte/Werkzeuge (bis 1000 W)
z.B. Winkelschleifer, Kaffeemaschine, Bohrhammer
 
  Elektrogeräte mit erhöhtem Anlaufstrom
z.B. Pumpen, Kompressoren, Kühlschränke, Klimageräte
 

  Elektrogeräte/Werkzeuge mit hoher Leistungsaufnahme
z.B. Haartrockner, Staubsauger, Heizlüfter, Elektrorasenmäher
 



   Wichtig: Querschnitt des Anschlusskabels.

   
  
  Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir Ihnen immer ausreichend dimensionierte Original-Anschlusskabel zu verwenden.
    Die Original-Anschlusskabel von IVT sind optimal auf die Wechselrichter-Serie abgestimmt und zusätzlich mit einer 200 A
    Sicherung abgesichert. Die passenden Anschlusskabel finden Sie beim Produkt.


 

  Die Digitalen Sinus Wechselrichter erfüllen die gesetzlichen Vorschriften der ECE-Regelung und besitzen somit die E-Zertifizierung. Sie sind für den festen Einbau in allen Fahrzeugen mit Straßenzulassung geeignet, ob PKW, Nutzfahrzeuge oder sonstige Fahrzeuge mit 12 V Bordspannung.  


 

 Praktische Alternativen für Kleinverbraucher bis max. 300 W                               


Sinus Wechselrichter SW-100 & SW-150

Die Sinus-Wechselrichter SW-100/12 V und SW-150/12 V bzw. SW-150/24 V brauchen nicht fest installiert werden, sondern können flexibel über den Kfz-Stecker im Fahrzeug angeschlossen werden. Zur SW-Serie >

Power Station PS-300

Eine weitere Möglichkeit 12 V und 230 V Verbraucher bis 300 W flexibel mit Strom zu versorgen, stellt die tragbare
Power-Station PS-300 dar. Zum Produkt >

 

 Steckdosen-Standards und Netzspannungen in Europa                               


Die wichtigsten Stecker-Typen auf einen Blick

In Europa werden weitestgehend die Stecker-Typen C (Eurostecker) und F (Schukostecker®) eingesetzt. Der Spannungsbereich liegt zwischen 220 - 240 V/50 Hz. Der flache Eurostecker passt in der Regel auch im Europäischen Ausland, wobei für
den Schukostecker® zuweilen ein Adapter notwendig ist.









LADETECHNIK

 So finden Sie das passende Ladegerät 


Nachfolgendes Schaubild beinhaltet alle wesentlichen Daten zu den IVT-Ladegeräten.
 Je nach Einsatzbereich stehen Ihnen unterschiedliche Modelle mit vielfältigen Eigenschaften und Funktionen zur Verfügung.
 


 

  

 

 Verschiedene Ladeverfahren im Überblick                                

 

 

Ladung mit konstantem Strom (I-Ladung)


Bei der Konstantstromladung wird der betreffende 
Akku immer mit gleichbleibendem Strom (Icharge) geladen. 
Dadurch können Schädigungen durch einen zu hohen 
Ladestrom verhindert werden. Bei diesem Ladeverfahren 
besteht allerdings die Gefahr, dass der Akku überladen wird. 
Deshalb ist ein geeignetes Abschaltverfahren notwendig.

 



Pulsladung


Hierbei handelt es sich um eine Sonderform der 
Konstantstromladung. Die Ladepausen ermöglichen es, 
die Akkuspannung für den weiteren Ladeprozess exakt zu 
bestimmen. Darüber hinaus ist eine Pulsladung optimal 
geeignet, um sulfatierte Akkus zu regenerieren.
   

Ladung mit konstanter Spannung (U-Ladung)


Bei der Konstantspannungsladung wird die Ladespannung
(Ubat) über den ganzen Ladevorgang hinweg konstant
gehalten. Dies hat zur Folge, dass zu Beginn des 
Lade­vorganges ein höherer Strom als am Ende fließt. 
Durch die abnehmende Stromstärke gegen Ende des 
Ladevorgangs erfolgt eine schonende und vollständige 
Ladung des Akkus.
   




Ladung nach dem IU-Verfahren

Das IU-Ladeverfahren vereint die beiden oben genannte
Ladeverfahren und nutzt die Vorteile beider Techniken.
Dadurch kann auf einfache Art und Weise eine schnelle und schonende Ladung erreicht werden.

 


  Mehrstufiges Ladeverfahren (IUoU-Ladung)

  Auch komplexere, mehrstufige Ladetechnik setzt sich aus einer Kombination der erwähnten Ladeverfahren 
  zusammen. Ein im Ladegerät integrierter Microcontroller stellt dabei sicher, dass das passende Ladeverfahren 
  gewählt wird, um den Akku best- und schnellstmöglich zu laden.

 

 

 Nützliche Tipps für den Umgang mit Blei-Akkus                                

 


1. 
Wählen Sie immer das passende Ladegerät für Ihren Akku aus.





Nur mit einem geeigneten Ladegerät lassen sich Akkus schonend und vollständig laden. Gleichen Sie immer 
die technischen Daten des Ladegeräts mit denen des Akkus ab.


2. 
Laden Sie den Akku vor dem ersten Gebrauch vollständig auf.


Um die volle Leistungsfähigkeit Ihres Akkus nutzen zu können, ist eine vollständige Ladung 
die Grundvoraussetzung.


3. Bewahren Sie Ihren Akku vor schädlicher Tiefentladung.




Eine Tiefentladung tritt auf, wenn mehr als 60 % der Akku-Kapazität entnommen wurde. Verwenden Sie 
Verbraucher,
welche über einen Tiefentladeschutz verfügen.


4. Laden Sie Ihren Akku so oft wie möglich nach. 



Die Lebenserwartung verlängert sich und einer schädlichen Tiefentladung wird vorgebeugt. Den sogenannten „Memory-Effekt“ gibt es bei Blei-Akkus nicht.


5. Lassen Sie Ihren Akku niemals entladen stehen. 


Werden entladene Akkus längere Zeit nicht nachgeladen, besteht die Gefahr, dass durch die natürliche Selbstentladung
eine schädliche Tiefentladung entsteht.


6. Vermeiden Sie das gleichzeitige Laden und Entladen Ihres Akkus. 


Das Laden eines Akkus bei eingeschaltetem Verbraucher kann zu übermäßiger Erwärmung des Ladegeräts bzw. Akkus führen.


7. 
Halten Sie Ihren Akku immer einsatzbereit. 


Durch Ladegeräte mit Erhaltungsladung sorgen Sie dafür, dass ein Kapazitätsverlust durch Selbstentladung ausgeglichen wird und Ihr Energiespeicher auch nach längerer Standzeit optimal genutzt werden kann.





SOLARTECHNIK

 

 Aufbau einer Solar-Inselanlage


Aufbau einer 12 V/24 V-Inselanlage mit 
Gleichstrom und Wechselstromverbraucher

Ein Inselsystem zur unabhängigen Stromversorgung mit Sonnenenergie besteht
je nach Einsatzbereich in der Regel aus mehreren Komponenten.

 

KOMPONENTEN:

1. Einem oder mehreren Solarmodul(en)
2. Einem Solar-Laderegler
3. Einer oder mehreren Solarbatterie(n)
4. Optional: Einem 12 V- oder 24 V-Gleichstromverbraucher (z.B. LED-Beleuchtung)
5. Einem Wechselrichter, wenn Wechselstrom (230 V) benötigt wird
6. Wechselstromverbraucher (z.B. 230 V AC Leuchtmittel, TV Gerät, Werkzeuge)

AUFBAU UND DIMENSIONIERUNG:

• Das Solarmodul (1) wird mit dem Solar-Laderegler (2) verbunden. Die verwendeten zwei Kabel (±)
  sollten ausreichend groß dimensioniert sein, um Leitungsverluste zu vermeiden.
• Der Laderegler (2) wird mit der Solarbatterie (3) und ggf. mit den Gleichstromverbrauchern (4) verbunden.
  Der Laderegler sollte mindestens 10 % höher dimensioniert werden, als der maximale Strom der Module beträgt.
• Die Batterieleitung und die Leitungen zu den Verbrauchern sollten immer eine entsprechende Sicherung enthalten.
• Der Wechselrichter (5) wird immer an die Batterie (3) angeschlossen, niemals direkt an den Laderegler (2), da es
  dadurch zur Zerstörung des Reglers kommen kann. Diese Leitung sollte ebenfalls mit einer Sicherung versehen werden.
• An den Wechselrichter (5) können die 230 V AC Verbraucher (6) angeschlossen werden.
• Bei der Installation sind die Sicherheitsvorschriften für die Elektroinstallation unbedingt einzuhalten.


Mit diesen Inselanlagen können Sie Ihre individuelle Energieversorgung aufbauen, die Sie überall einsetzen können.
Eine Solar-Inselanlage ist in der Regel nach 3 – 7 Tagen Ladezeit voll betriebsbereit.

Bitte beachten Sie: Die Solarbatterien sollten in einem geschlossenen Raum trocken aufgestellt werden.
 

 

 Wozu braucht man einen Solar-Laderegler                               

 

Solar-Laderegler werden dazu verwendet, Sonnenenergie einem geeigneten Energiespeicher geregelt zuzuführen.

Die Strahlungsenergie der Sonne wird mithilfe einer Solarzelle bzw. eines Solarmoduls in elektrische Energie umgewandelt.
Der Laderegler sorgt anschließend dafür, dass diese elektrische Energie präzise und schonend in einen Akku gespeist wird.

 

 

 Der Akku als Energiespeicher                               

 

Zur Speicherung elektrischer Energie werden Akkus verwendet. Auf dem Akkumarkt existieren die unterschiedlichsten Technologien einen solchen Energiespeicher aufzubauen. Die charakteristischsten Merkmale sind jedoch immer die Nennspannung (V) und die Kapazität (Ah).

Aufgrund des Kostenfaktors kommen im Bereich der Solartechnik überwiegend Blei-Akkus zum Einsatz.
Deshalb sind die meisten Solar-Laderegler auch speziell auf diesen Akku-Typ abgestimmt. Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus
(LiFePO4) sind Energiespeicher der neueren Generation und eignen sich besonders wegen ihres vergleichsweise geringen Gewichts dafür, bestehende Blei-Akku-Systeme zu ersetzen, da sie identische elektrische Eigenschaften besitzen.


Bei Blei-Akkus unterscheidet man zwischen folgenden Bauformen:

• Klassische, offene Blei-Säure-Akkus
• Blei-Gel-Akkus
• Blei-Fließ-Akkus bzw. Blei-AGM-Akkus

Speziell beim Laden und Entladen eines Akkus ist es wichtig, dass gewisse Kriterien eingehalten werden:
• Der maximale Ladestrom sollte in etwa 10 % der Akkukapazität betragen
• Die vom Hersteller vorgeschriebene Ladeschlussspannung darf nicht überschritten werden
• Eine zu tiefe Entladung des Akkus muss verhindert werden

Ein Solar-Laderegler muss diesen Kriterien gerecht werden, um den Akku immer optimal nutzen zu können
und eine lange Lebensdauer der oftmals teueren Energiespeicher zu gewährleisten.


 

 Solarzelle / Solarmodul                               

 

Ein Solarmodul besteht aus mehreren zusammengeschalteten Solarzellen und dient dazu, die Strahlungsenergie der Sonne in elektrische Energie umzuwandeln. An den Anschlüssen des beschienenen Solarmodules liegt Gleichspannung an. Wenn das Modul in einem geschlossenen Stromkreis betrieben wird, fließt somit Gleichstrom.

 

 

 

 

 

 

 

1  Kurzschlusspunkt:
    Die Anschlüsse des Solarmoduls sind
    kurz­geschlossen,
d.h. der elektrische
    Widerstand zwischen den Anschlüssen
    ist unendlich klein.  Es fließt der maximal
    mögliche Kurzschlussstrom IK des Solarmoduls.


2  Maximum Power Point (MPP):
    Das Solarmodul stellt die maximal
    mögliche Leistung bereit. Diese errechnet
    sich aus dem Produkt von Strom IMPP und
    Spannung UMPP im MPP.

3
  Leerlaufpunkt:

    In diesem Punkt sind die Anschlüsse des
    Solarmoduls offen, d.h. der elektrische Widerstand    
    zwischen den Anschlüssen ist unendlich groß.
    An den Anschlüssen kann die Leerlaufspannung
    des Moduls gemessen werden.



Je nachdem, welcher Verbraucher am Solarmodul angeschlossen ist, bewegt sich der Arbeitspunkt zwischen Punkt 1 und 3.

 

 Ladeverfahren im Überblick                               

 


 

 

Ladung mit konstanter Spannung (U-Ladung)
Bei der Konstantspannungsladung wird die Lade(schluss)spannung Uend über den ganzen Ladevorgang hinweg konstant gehalten.
Dies hat zur Folge, dass zu Beginn des Ladevorganges ein höherer Strom Imax als am Ende fließt.
Durch die abnehmende Stromstärke gegen Ende
des Ladevorgangs erfolgt eine schonende Ladung
des Akkus.

 
 
 


 

Ladung durch Pulsweitenmodulation (PWM)
Bei Ladung nach dem PWM-Prinzip wird der Akku zu Beginn des Ladevorgangs mit maximaler Stromstärke Imax geladen. Sobald die jeweilige Ladeschluss-spannung Uend erreicht ist, wird der Stromfluss gestoppt, sodass es nicht zur Überladung kommt.
Nach diesem ersten Ladeschritt ist der Akku meist
noch nicht
vollständig geladen. Es ist mit einem Absinken der Akkuspannung zu rechnen. Deshalb
setzt der Ladestrom wieder ein, wenn ein gewisser
Spannungswert Ustart unterschritten wird. Dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis der Akku vollständig aufgeladen ist. Je voller der Akku wird,
desto kürzer werden die Ladestromzeiten.



 


 

 Art der Laderegelung                               

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Shunt Regelung

Während des Ladevorgangs ist das Solarmodul über den Laderegler mit dem Akku verbunden und es fließt Ladestrom Icharge vom Solarmodul zur Batterie. Dieser Vorgang findet jedoch nur dann statt, wenn die Solarspannung höher ist als die erforderliche Ladeschlussspannung des Akkus. Ist diese erreicht, wird dies vom Laderegler erkannt und die Solarzelle über den Kontakt S1 kurzgeschlossen. Dadurch wird verhindert, dass der Akku überladen wird und Schaden nimmt. Somit wird der Stromfluss vom Solarmodul zum Akku gestoppt.

Der gesamte Strom IK, welcher vom Solarmodul geliefert wird, fließt über den geschlossenen Kurzschlusskontakt und wird im Laderegler in Wärme umgewandelt. Auf dem Diagramm des Solarmoduls (Schaubild 1) wandert der Arbeitspunkt bei vollgeladenem Akku zu Punkt 1. Während des Ladevorgangs befindet sich der Arbeitspunkt zwischen Punkt 1 und 2.


Vorteile
• Schnelle Regelgeschwindigkeit            
• Einfacher Schaltungsaufbau


Nachteile
• Nicht für große Leistungen geeignet    
• Solarleistung wird nicht optimal genutzt

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Serien Regelung

Das Solarmodul ist mit dem zu ladenden Akku über den Laderegler verbunden und es fließt Ladestrom 
Icharge vom Solarmodul zur Batterie. Dieser Ladevorgang findet jedoch nur dann statt, wenn die Solarspannung höher ist als die erforderliche Ladeschlussspannung des Akkus. Ist diese erreicht, wird dies vom Laderegler erkannt und die Solarzelle vom Akku über den Schaltkontakt S1 getrennt. Somit wird der Stromfluss vom 
Solarmodul zum Akku gestoppt. Dadurch wird verhindert, dass der Akku über­laden wird und Schaden nimmt.

Auf dem Diagramm des Solarmoduls (Schaubild 1) wandert der Arbeitspunkt bei vollgeladenem Akku 
zu Punkt 3. Während des Ladevorgangs befindet sich der Arbeitspunkt zwischen Punkt 1 und 2.


Vorteile
• 
Auch für größere Leistungen geeignet  
• Einfacher Schaltungsaufbau


Nachteile
• Solarleistung wird nicht optimal genutzt

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

MPPT Regelung

Durch den Maximum Power Point Tracker (MPPT) wird erreicht, dass immer die maximal mögliche 
Solarleistung Pmpp in Ladeleistung Pbat für den angeschlossenen Akku umgewandelt wird.

Pmpp = Pbat

Umpp • Impp = Ubat • I
bat

Die MPPT-Funktion ermittelt den Arbeitspunkt des Solarpanels, an dem die maximale Solarleistung Pmpp 
zur Verfügung steht (Schaubild 1: Punkt 2). Diese maximale Leistung wird vom MPPT in die erforderliche 
Akku-Ladespannung Ubat und den entsprechenden Ladestrom Icharge umgesetzt. Laderegler ohne diese 
Funktion sind nicht in der Lage überschüssige Spannung zu verarbeiten.

Laderegler mit dieser Funktion sind in der Lage auch überschüssige Spannung zu nutzen.

Vorteile
• 
Solarleistung wird optimal genutzt
• 
Für Solarmodule mit höheren 
Spannungen geeignet

Nachteile
• Komplexe Schaltungselektronik

 



LICHTTECHNIK

 Vorteile von LED-Leuchtmittel 


• Geringer Stromverbrauch (6 mal weniger als herkömmliche Glühbirnen)
• Lange Lebensdauer der LED Lampen (bis 50.000 Std.)
• Enthalten keine gesundheitsgefährdenden Stoffe
• Hohe Lichtausbeute möglich
• Keine Einschaltverzögerung (bei Energiesparlampen der Fall)
• Flexibel einsetzbar (z.B. LED Streifen)
• Kompakte und kleine Bauformen möglich (z.B. SMD LEDs)


  

 

 Messung von Licht                               

 
Lichtstrom (Lumen)
Ist ein Wert für die gesamte Strahlung, welche als sichtbares Licht von einem Leuchtmittel ausgestrahlt wird. Das Helligkeitsempfinden des menschlichen Auges für verschiedene Wellenlängen des Lichts hat dabei einen entscheidenden Einfluss. Zwei Lichtquellen unterschiedlicher Farbe haben somit den gleichen Lumenwert, wenn diese als gleich hell wahrgenommen werden.

Beleuchtungsstärke (Lux)
Der Lichtstrom, welcher auf eine bestimmte Fläche fällt, wird als Beleuchtungsstärke bezeichnet. 1 Lumen pro Quadratmeter entspricht dabei 1 Lux.

Lichtausbeute (Lumen/Watt)
Diese gibt den Wirkungsgrad eines Leuchtmittels wieder. Je höher der Wert, desto besser wird die aufgenommene Leistung in sichtbares Licht umgesetzt. Diese Größe ist gut dafür geeignet, um die Effektivität von Leuchtmitteln zu vergleichen.

Farbtemperatur (Kelvin)
Die mit der Einheit Kelvin angegebene Farbtemperatur bestimmt den Farbeindruck einer Lichtquelle. Je höher der Wert ist, desto bläulicher erscheint das Licht. Im Bereich von 5000 K spricht man beispielsweise von Tageslichtweiß.



  LICHTFARBEN NACH DIN 5035  
 
  Lichtfarbe   Farbtemperatur in Kelvin  
  Warmweiß   unter 3300 K
  Neutralweiß   3300 K bis 5000 K
  Tageslichtweiß/Kaltweiß   über 5000 K

 
Farbwiedergabeindex (Ra)
Farbwiedergabeindex – auch als CRI (Color Rendering Index) bezeichnet, beschreibt die Qualität einer Lichtquelle Farben wiederzugeben. Das natürliche Sonnenlicht hat dabei die beste Farbwiedergabe (CRI = 100) und gilt als Referenz. Je höher der CRI-Wert ist, desto besser ist die Farbwiedergabe. Bei einem CRI-Wert von 95 spricht man von hervorragender Farbwiedergabe.

 

 Symbolerklärung                                

 

Die IVT Qualitätsleuchten verfügen über unterschiedlichste Ausstattungsmerkmale, Funktionalitäten und Einsatzmöglichkeiten. Einen Überblick über die verwendeten Symbole mit kurzen Erklärungen finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

    Leuchtmittel
Maximale Leistungsaufnahme (z.B. 8 W) sowie Hersteller bzw. Art des verwendeten Leuchtmittels (z.B. Luxeon) | Maximaler Lichtstrom in Lumen (z.B. 900 lm)
    Abstrahlwinkel und Leuchtweite
Öffnungswinkel in dem die Lichtabstrahlung erfolgt (z.B. 80°) | Maximale Leuchtweite im stärksten Leuchtmodus (z.B. 70 m)
    Leuchtdauer
Maximale Leuchtdauer (z.B. 3 h) in der gewählten Helligkeitsstufe (z.B. 100 %)
    Blinkfunktion
Maximale Leuchtdauer bei gewählter Blinkfunktion (z.B. 6 h)

    Notlichtfunktion
Bei Netzstromausfall schaltet sich die Leuchte automatisch ein und wird so zur sicheren Notbeleuchtung

    Akkutyp
Angabe zur verwendeten Energiequelle (z.B. Li-Ion) mit Hinweis auf dessen Wiederaufladbarkeit

    IP-Schutzart
Gibt die Eignung von elektrischen Betriebsmitteln für verschiedene Umgebungsbedingungen an

    Explosionsschutz
Das Produkt ist zum Einsatz in explosionsgefährdeter Umgebung geeignet

    Berührungsschalter
Leuchte wird durch Berührung ein-/ausgeschaltet

    Wandmontage
Leuchte ist zur Wandmontage geeignet

    Deckenmontage
Leuchte ist zur Deckenmontage geeignet

    CE-Zeichen
Dieses Symbol bestätigt die vollständige Einhaltung der grundlegenden Anforderungen hinsichtlich geltender EU-Richtlinien
    Mobiler Einsatz
Geeignet für Einsatz in verschiedensten Fahrzeugen (z.B. Pkw)
    Stationärer Einsatz
Geeignet für Einsatz in Gebäuden mit autarker 12 V/24 V-Stromversorgung (z.B. Solar oder Windkraft)

  

 

 IP Schutzart                                

 

Die Schutzart-Bezeichnung besteht in der Regel aus den Buchstaben IP und zwei Kennziffern. Diese zeigen an, welchen Schutzumfang ein Gehäuse bezüglich Berührung bzw. Fremdkörper (erste Kennziffer) und Feuchtigkeit bzw. Wasser (zweite Kennziffer) bietet.
Beispiel:
 IP 68 absolut staub- und wasserdichtes Gehäuse
 

  Kennziffer 1:
  Schutz gegen Staub 
  Kennziffer 2:
  Schutz gegen Feuchtigkeit und Wasser
  0  Nicht geschützt
  0  Nicht geschützt
  1  Schutz gegen feste Fremdkörper > 50 mm Durchmesser  
  1  Geschützt gegen senkrecht fallendes Tropfwasser  
  2  Schutz gegen feste Fremdkörper > 12,5 mm Durchmesser   
  2  Geschützt gegen schräg (bis 15°) fallendes Tropfwasser   
  3  Schutz gegen feste Fremdkörper > 2,5 mm Durchmesser   3  Geschützt gegen fallendes Sprühwasser
  4  Schutz gegen feste Fremdkörper > 1 mm Durchmesser   4  Geschützt gegen Spritzwasser
  5  Staubgeschützt   5  Geschützt gegen Strahlwasser (Düse)
  6  Staubdicht   6  Geschützt gegen starkes Strahlwasser
    7  Geschützt bei zeitweiligem Untertauchen in Wasser
    8  Geschützt bei dauernden Untertauchen in Wasser